FSJ Diakonie Sachsen

Warum mache ich einen Freiwilligendienst?

Der frischgebackene Abiturient will den einjährigen Dienst vor allem zur Berufsorientierung nutzen und freut sich riesig, dass es damit bei seiner Wunscheinrichtung auch geklappt hat: Die heißt „Gut Gamig“ und ist eine Mitgliedseinrichtung der Diakonie Sachsen. Die „RPK Gut Gamig“ dient der medizinischen und beruflichen Rehabilitation von psychisch kranken Menschen. In den Gamiger Werkstätten wird im Rahmen der beruflichen Rehabilitation eine Vielfalt von Arbeitsmöglichkeiten unter „echten“ Bedingungen angeboten. Der Schwerpunkt liegt in einem handwerklich-technischen und einem landwirtschaftlichen Bereich - in letzterem wird Nino Bauer seinen Freiwilligendienst aufnehmen.

„Darüber freue ich mich besonders: Mit Menschen zusammen in der Landwirtschaft zu arbeiten“, sagt er, dem es die Landwirtschaft angetan hat, weil er bei den Landwirten in seinem Heimatort schon viele Male in den Ferien mitgearbeitet hat. „Auf die Idee, ein soziales Jahr zu machen, hat mich meine Ärztin gebracht, als ich ihr erzählte, dass ich noch gar nicht wüsste, ob und was ich nun studieren will.“ Der Funke sprang über und der junge Mann ging im Internet mal nachschauen ob sich soziales Engagement und die Landwirtschaft nicht verbinden ließen. Er stieß auf „Gut Gamig“ und war sofort begeistert. „Ich hab dann gesehen, dass die Einrichtung zum Frühlingsfest einlädt und bin hingefahren. Ich wurde mit offenen Armen empfangen“. Seine braunen Augen strahlen. Bestärkt hat ihn auch der „Vorbesitzer“ seiner Stelle, mit dem er sofort Tuchfühlung aufnahm. „Und der hat mir so begeistert von seiner Zivildienstzeit im Gut erzählt, dass die Entscheidung schnell gefallen war.“ Auch die Eltern haben sich gefreut: „Du kannst dort Erfahrungen machen, die du so vielleicht nie mehr in deinem Berufsleben machen kannst“. Ein Sprung in die Selbstständigkeit und raus aus dem „Hotel Mama“ ist damit auch verbunden. Nino Bauer wird das WG-Leben in Dresden testen. Er freut sich auf den neuen Lebensabschnitt.

 

gefördert vom